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Fährt man mit dem Fahrrad auf dem Elbdeich von Damnatz kommend in Richtung Kaltenhof, überquert dabei die B 191, dann fallen einem irgendwann im satten Grün des westlichen Elbvorlandes einer langgestreckten Raupe gleich die rostigen Bögen einer Brückenruine auf, welche kurz vor dem Elbufer jäh abbrechen.

Es sind die Reste der Dömitzer Eisenbahnbrücke, welche einst mit ihren 25 Pfeilern und 24 Brückenbögen mit einer Länge von ungefähr 1000 m die Elbe samt Elbvorland überspannte und seit 1873 Lüneburg und Wittenberge per Eisenbahn verband.

Die folgenden Bilder entstanden im August 2005 während einer kurzen Reise in Sachsen-Anhalt entlang der Elbe. In unserem Interesse stand zunächst die Elb- und Havellandschaft um Havelberg herum. Eine Erkundung des Domes, den wir bisher noch nicht kannten, war nicht explizit eingeplant. Angesichts der beeindruckenden Dimensionen dieses Bauwerks oberhalb der Stadt entschlossen wir uns kurzerhand zu einer Besichtigung. Dabei entstanden die Fotos, ganz vom Auge geleitet und nicht von bau- und kirchengeschichtlichen Kenntnissen. Interesse an letzteren entstand erst im Nachhinein bei der Nachbereitung unserer Reise.

Die Stadt Röbel liegt am südwestlichen Ufer der Müritz in der Mecklenburgischen Seenplatte.
Die langgestreckte Altstadt ist gut erhalten und zeigt sorgfältig renovierte Fachwerkhäuser mit farbigen Fassaden.

Die vorliegenden Fotos vom 05.05.2011 bilden eine aktuelle Ergänzung zu unseren Fotos von der Eisenbahnbrücke aus dem Jahre 2005.

Im April 2010 wurde die Brücke mit 70000 qm Grundstücksfläche von der Deutschen Bahn im Rahmen einer Versteigerung an einen niederländischen Investor verkauft. Dieser hat offensichtlich die Beseitigung des Baum- und Strauchbewuchses im Gemäuer veranlasst, so dass ein weiterer Verfall dieses historischen Denkmals erst einmal aufgehalten ist. Hier geht es zu den Fotos.

Die Hansestadt Wismar besitzt drei große im Stil der norddeutschen Backsteingotik errichtete Kirchen: St. Marien, St. Nikolai und St. Georgen. Mit dem  Bau der St.-Georgenkirche wurde im Jahre 1295 begonnen. Sie ist die größte und jüngste der drei Kirchen und war das Gotteshaus der Landesherren und Handwerker von Wismar. Als Teil der Altstadt wurde sie 2002 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.