Das Atomkraftwerk Krümmel - eine kurze fotografische Annäherung

Das Atomkraftwerk Krümmel an der Elbe bei Geesthacht enthält einen Siedewasserreaktor, der eine Kraftwerksleistung von 1400 Megawatt erbringt. Betreiber ist der Energieversorger Vattenfall, der bereits wegen gefährlicher Pannen im AKW Forsmark (Schweden) in heftige Kritik geraten war.

Das AKW Krümmel stand schon während seiner Bauphase immer wieder in der Kritik: Konstruktionsmängel insbesondere am Reaktordruckbehälter wurden von Prüfern des TÜV festgestellt. Nach seiner Inbetriebnahme im Jahre 1983 kam es immer wieder zu meldepflichtigen Störfällen. Das AKW steht im Verdacht, Verursacher für die Leukämie-Erkrankungen bei 16 Kindern in der umgebenden Elbmarsch zu sein, eine weltweit einmalige Häufung. Daher hat es vor dem AKW immer wieder Demonstrationen, Protest- und Blockadeaktionen gegeben.

Neuerdings sorgte ein weiterer Störfall für Schlagzeilen: Nach einer Schnellabschaltung des Atomreaktors in Brunsbüttel (Vattenfall) kam es am 28.06.07 vermutlich wegen dadurch ausgelöster Schwankungen im Stromnetz in Krümmel zu einem Transformatorbrand, in dessen Folge eine Schnellabschaltung des Reaktors vorgenommen wurde. Dabei kam es wiederum zu Störungen im Kühlsysstem des Reaktors. Ferner musste Bedienungspersonal in der Steuerzentrale wegen der Rauchentwicklung mit Atemschutzgeräten arbeiten.
Siehe auch:
09./10.08.07: Proteste begleiten den Transport eines Ersatztransformators zum AKW Krümmel (Fotobericht mit 25 Fotos)

Diese Fotos können im Format 750x500 angesehen werden.
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© Gisela und Joachim Petersen

Am 01.07.2007 fotografiert mit Canon EOS 10D (3072x2048 Pixel) als RAW.

Siehe auch:
AKW Stade - eine kurze fotografische Annäherung
AKW Brokdorf - eine kurze fotografische Annäherung
AKW Brunsbüttel - eine kurze fotografische Annäherung
Nie gebrütet: Schneller Brüter in Kalkar
Anti-Atom-Seite bei Subkontur mit vielen Fotoberichten.