Meine vorliegenden neuen Arbeiten (ab 2022) entstammen einer fortlaufenden bildnerischen Auseinandersetzung mit wahrgenommenen Entwicklungen, also Bedrohungen, Brüchen, Fehlentwicklungen und Verwerfungen durch einen intuitiv gesteuerten Gestaltungsprozess. Einige Arbeiten sind unter dem Eindruck des Krieges in der Ukraine entstanden.

Ältere Werke haben die neueren Arbeiten ergänzt.

Auf Bildtitel habe ich bewusst verzichtet.

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Auf den Zeitraum der damaligen gegenständlichen Arbeiten (bis1990) folgte eine kürzere Schaffenszeit, die vor allem abstrakte Feder- und Tuschpinselzeichnungen beinhaltet. Sie sind durch neuere Arbeiten ergänzt.

Die Zielsetzung dieser Arbeiten lag und liegt vor allem im Schaffensprozess selbst, den man „Auf der Suche nach Harmonie und Gleichgewicht in der Komposition “ bezeichnen kann. Ausgangspunkt meiner Zeichnungen ist ein inneres Gleichgewicht oder der Wunsch, ein solches durch das Zeichnen zu erreichen. Dann trägt mich die Feder, der Stift oder der Pinsel über das Blatt. Einige Bilder sind beidhändig synchron im nicht unterbrochenen Fluss der Tinte entstanden.

Ferner wirkt das Setzen feiner und feinster Federstrich-Parallelen in der rhythmischen Ausweitung und Entwicklung zu einer harmonischen Komposition befreiend, möglicherweise auch für den Betrachter, wenn er versucht, den Gestaltungsprozess mit dem Auge nachzuvollziehen.

In manchen Bildern ist eine äußerste noch mögliche Reduktion des Gegenständlichen (= Abstraktion) verwirklicht, welche dem Betrachter einen gewissen Freiheitsgrad in seiner persönlichen Bildwahrnehmung ermöglichen kann. Daher sind die Bilder einfach, was aber nicht Gleiches über den Gestaltungsprozess aussagt, welcher eine hohe Konzentration erfordert.

Die Bildformate reichen von DIN A5 bis DIN A2.